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Alt 17.04.2019, 09:35   #3   Druckbare Version zeigen
Pflanzenfreak  
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Themenersteller
Beiträge: 4
AW: Frage zu Nährstoffausfällungen in Aquarienwasser

Hi jag,

danke für deine Antwort.


Zitat:
Zitat von jag Beitrag anzeigen
Der Versuch mit dem Glutaraldehyd geht natürlich, aber das schädigt auch alle anderen Organismen. Wenn man es so machen möchte, ist Wasserstoffperoxid geeignet.
Weil du hier Organismen erwähnst bringt mich das zu einer weiteren Frage.
Ich habe die Kalkausfällung in einem Glasgefäß nachgestellt.
Ich habe ca. 1 Liter Leitungswasser mehrere Tage abstehen lassen, die Oberfläche wurde trüb und an den Gefäßwänden bildete sich eine "Haut", vermutlich aus Kalk.
Das müsste demnach im Aquarium auch passieren.
Kann diese "Haut" die Bildung und Funktion eines Biofilms, der ja aus Mikroorganismen besteht und dazu in der Lage ist sämtliche Oberflächen zu besiedeln, beeinträchtigen?

Wie sieht es eigentlich mit Schwermetallen im Leitungswasser aus, können diese auch in geringen Konzentrationen, also unterhalb von gesetzlichen Grenzwerten, toxische Wirkungen auf Mikroorganismen haben?

Zitat:
Eisen und Calcium/Carbonat/Kohlendioxid bilden unter den beschriebenen Bedingungen keine definierten chemischen Verbindungen.

Aber: Algen benötigen für ihr Wachtum ziemlich viel Eisen. Das ist der "begrenzende Faktor" für ihr Wachstum. Gibt man Eisen dazu, wird das Algenwachtum stark zunehmen (Algen enthalten 10.000 - 100.000 mehr Eisen als das sie umgebende Wasser).
Ok, dann lege ich dieses Gedankenspiel ad acta und konzentriere mich auf die Enthärtung.

Gruß Marco
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