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Alt 15.11.2019, 14:00   #31   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
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Beiträge: 6.590
AW: Klimawandel - warum ist er nicht menschengemacht?

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Allein die Ernährung dieser Menschen benötigt zwangsläufig fossile Energie, die weit über dem Nährwert der Produkte liegt. Man sollte also weltweit Nahrungsmittel besteuern, die nicht rein manuell ohne Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie die Beackerung ohne Maschinen nur mit biologischen Zugtieren erzeugt werden.
Aufgrund der derzeitigen Nutzung fossiler Energieträger für die Landwirtschaft wird tatsächlich mehr Kohlendioxid für die Nahrung verwendet, als sie liefert. Es ist auch so, dass wir für unsere Landwirtschaft Maschinen benötigen.
Warum man aber auch zukünftig die Maschinen nur mit fossilen Energieträgern betreiben kann, erschließt sich mir nicht. Solange wir uns gegen den Wechsel der Energieträger sträuben werden wir von anderen Ländern technologisch überholt. Und sobald sie technologisch weiter sind, werden sie eine Steuer/einen Zoll auf Produkte erheben, die unter Verwendung fossiler Energie erzeugt wurden. Und damit schwinden die Märkte. Für von Dir propagierte rückständige, deutsche Produkte.
Ein Wandel weg von den fossilen Energieträgern geht weder durch den Ersatz mit tierischer Leistung (das wäre ein Desaster, das den Klimawandel weit in den Schatten stellen würde), noch durch nicht anfangen wollen. Der Wandel wird einige Zeit dauern und sicherlich auch Fehlentwicklungen aufweisen. Das heißt aber nicht, dass der ganz grob falsche Stand von Heute bis zum vollkommenen Zusammenbruch bewahrt werden muss.

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Wer mit seinem 400kW-Elektroauto zum Biomarkt fährt, bekommt hingegen staatliche Subventionen.
Hmmm, wenn das Auto im Basis-Listenpreis über 60 000 € kostet, dann ist die Kaufprämie schon mal weg. Das aber nur am Rande, denn die meisten Autos dürften wengiger kosten.

Weniger am Rande: das ist ein ganz schön polemischer Beitrag. Denn Du weißt genau, dass diese Art Nutzung, bei der ja mitschwingt, dass hier drei Äpfel gekauft werden, ebenfalls doof ist. Deswegen als Gegenbemerkung: Aber natürlich mit dem 400kW-Elektroauto zum Biomarkt. Das Auto braucht man, da man den Monatseinkauf für die 4-köpfige Familie macht und richtig viel tranportieren muss. Außerdem ist ein 400kW e-Motor mit einem sehr viel schwereren 300kW-Dieselmotor nicht zu vergleichen. Und da in dem Beispiel der Akku relativ leicht ist, muss ist der Verbrauch auch vergleichsweise gering.

Wenn ich befürworte, dass gespart werden muss, dann heißt das selbstverstänlich auch, dass man jeden Weg auf seine Dringlichkeit hin überprüfen sollte.

Du Deinerseits solltest unterscheiden, zwischen dem, was sinnvoller Weise gefordert wird und dem, wie sich einige Menschen sinnfrei verhalten. Wer in Deiner Weise so vor den Biomarkt vorfährt, verhält sich mental genau so bescheuert, wie derjenige, der mit vielen PS und unnötigen Autofahrten (Flügen, Bahnfahrten, Klamottekäufen, Betonverbrauch etc.) auf die Umwelt und seine Mitmenschen pfeift. Er will sich nur ein reines Gewissen erkaufen. Das machst Du, indem Du auf solche Leute schimpft. Du brauchst sie also.

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Vielleicht rechnet mal jemand zusammen, wieviel Erdgas, Erdöl und Kohle in letzten 100 Jahren verfeuert wurde und wieviel Wärmeenergie dabei in die Atmosphäre eingetragen wurde. Wieviel Vulkanausbrüchen entspricht das etwa ?
Bitteschön.: "Vor Beginn der Industrialisierung zählten Vulkane zu den größten Produzenten von Kohlendioxid. Heute summieren sich die von Vulkanen ausgestoßenen Treibhausgase aber nur auf etwa ein zehntel Prozent der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen."
Wobei natürlich immer die Frage zu stellen ist, was mit "größter Produzent" gemeint ist: Ein Vulkan mit einem Tiger vergleichen?

Oder hier: "Nach Angaben des US Geological Survey (USGS) erzeugen die Vulkane weltweit an Land und unter Wasser jährlich etwa 200 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2), während unsere Automobil- und Industrieaktivitäten jedes Jahr weltweit rund 24 Milliarden Tonnen CO2-Emissionen verursachen."

Aber vielleicht ist es sinnvoller, sich mal das globale Gleichgewicht anzuschauen:

CO2 ist mit einem Anteil von etwa 0,04 % (etwa 400 ppm) in der Atmosphäre enthalten und hat einen Anteil von rund 20 Prozent am natürlichen Treibhauseffekt. Es entsteht unter anderem bei der Verbrennung fossiler Energieträger (durch Verkehr, Heizen, Stromerzeugung, Industrie) und wird im Schnitt erst nach 120 Jahren in der Atmosphäre abgebaut. Kohlenstoffdioxid macht etwa 60 Prozent des vom Menschen verursachten zusätzlichen Treibhauseffekts aus. Der weltweite anthropogene CO2-Ausstoß betrug 2009 rund 31 Gigatonnen (Gt). Die geogene, also natürliche CO2-Emission beträgt etwa 550 Gt pro Jahr.[4] Dieser steht jedoch ein etwa gleich hoher natürlicher Verbrauch, insbesondere durch Photosynthese, aber auch durch Bindung in kalkbildenden Organismen gegenüber.

Uups, waren das nicht in den letzten 400 000 Jahren immer nur ca 200-300 ppm? Das Problem ist, dass wir nicht 31 Gt verbrauchen, sondern 31 Gt mehr verbrauchen, als die Natur verbraucht. Das ist wie auf dem Konto: Gibst Du pro Monat 1000 € mehr aus, als Du einnimmst, dann hast Du nach einem Jahr 12 000 € weniger. Und das ist vollkommen unabhängig davon, ob Du im Monat 100€, 100 000€ oder 100 000 000€ verdienst.

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Die höchstkomplexe Problematik jedoch auf die eine einzige Ursache CO2 zu reduzieren ist kompletter Schwachsinn.
CO2 hat allein den Vorteil der simplen Berechenbarkeit und damit der leichten Besteuerungsgrundlage.
Und damit eignet sich CO2 hervorragend als Einstieg in die Problematik. Es ist nun mal einfacher, die Steuer für Kraftstoffe hochzusetzen, als Sonntags morgens vor dem Bäcker zu kontrollieren, wer 500 Meter mit dem Auto gefahren ist, diesem eine Ohrfeige zu verpassen und ihm für eine Woche das Auto abzunehmen. Wobei ich das deutlich gerechter fände.


Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Um in der Politik etwas zu bewegen, sind komplexe Themen grundsätzlich völlig ungeeignet - also wird vereinfacht, bis es in eine
BILD-Zeitungsschlagzeile passt.
Jou. Lebst Du vor: 400kW e-Auto vor Bio-Markt, CO2 durch Vulkanausbrüche etc.

Außerdem sind unsere Politiker meist selbst schon mit komplexen Sachverhalten überfordert. Dann mit dem Hinweis an sie heranzutreten, als ersten Schritt den CO2-Ausstoß zu senken, ist doch etwas, was sie - so meint man - intelektuell nicht zu sehr überforden sollte. Auch wenn ein guter Teil der Spezies (und des Wahlvolks) damit offenschitlich hoffnungslos überfordert ist.

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
nein sie ist sogar sehr sinnvoll - denn man kann damit Ländern wie Indien und China Milliarden Entwicklungshilfe geben, damit die bevölkerungsreichsten Länder der Erde auch möglichst schnell den energieintensiven Lebenesstil der Industriestaaten führen können.
Wo wir bei Polemik sind, kommt Dein nächster Beitrag passend. Keine Zahlen, keine Fakten, aber Unterstellungen. Z.B. dass Steuererhöhungen hauptsächlich in die Entwicklungshilfe zur Finanzierung von Dicken Autos in Entwicklungsländern fließen.

Und dann noch die Selbstverständlichkeit, mit der Du selber einen energieintensiven Lebensstil pflegen willst und ihn anderen Menschen vorenthalten willst.

Hier sind wir übrigens auf einmal DAS Vorbild, was wir ja gar nicht sind.

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Viel zügiger kann dieses Ziel jedoch erreicht werden, wenn man Starkvermehrer direkt importiert, damit sie ohne Verzögerung aus dem Urwald in die Innenstadt kommen, wo sie dann Elektro-Fahrrad fahren, um die Umwelt zu schonen.
Wohl zu viel Bild gelesen und der AfD (oder der NPD etc.) gelauscht. Die Bild bringt in diesem Zusammenhang (Flüchtlingszahlen/Abschiebungen/illegaler Aufenthalt etc.) in einer derartigen Häufigkeit verdrehte und falsche Zahlen, dass hier von zufälliger Fehlinformation wohl kaum die Rede sein kann. (Man möge hier mal Bildblog verfolgen).

Es ist auch bezeichnend für die Suche der Schuld bei anderen, die weltweiten Flüchtlingsbewegungen (von denen wir hier im Land nur einen lauen Abklatsch mitbekommen) in dieses Thema mit reinzuziehen.

Ansonsten kann man zu diesem Beitrag nur sagen: Lass solche Aussagen doch in Zukunft einfach bleiben. Oder erkläre Deine Logik dahinter. Am besten versuchst Du dies dann mit Zahlen zu hinterlegen. Spätestens dann würdest Du auch merken, dass Du sowas nicht schreiben solltest.

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Wer hingegen darauf angewiesen ist, mit dem Auto zur Arbeit zu kommen, zahlt eben zusätzliche Steuern. Interessanterweise gibt es einige Industriegebiete, die überhaupt nicht mit dem ÖPNV verbunden sind. Spannend, oder ?
Jeps. Total spannend. Und wenn nach wie vor jeder jeden Meter mit dem Auto fährt, wird das auch so bleiben. Zumindest, bis kein Sprit mehr da ist oder ein Strum das Indutriegebiet dem Erdboden gleich gemacht hat.

Man muss schrittweise mit Veränderungen anfangen. Das fängt damit an, dass man die Kosten, die ein Auto/LKW/Zug/Fahrrad etc. (und nur der Kürze wegen beim Transportwesen bleibend) im Betrieb verursacht, auch tatsächlich tragen muss. Natürlich auch hier behutsam anfangend. Du wehrst Dich aber gegen den kleinsten Schritt.

Es muss damit weitergehen, dass die Verkehrsmittel, die anderen schaden, weniger stark gefördert werden, als diejenigen, die weniger stark schaden. Momentan ist es doch so, dass für den Fluss des KFZ-Verkehrs alle anderen individuellen Verkehrsteilnehmer warten müssen. Pro Autokilometer wird von der öffentlichen Hand im Stadtverkehr deutlich mehr ausgegeben, als pro Fahrradfahrer. Das Desaster bei den Stellflächen lasse ich hier noch mal außen vor.

Wenn dann aber mal was gegen diese Förderung des Autos getan wird, dann wird geschrien.

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Und wieder verlieren sich die Diskutanten in Graphiken und Statistiken, anstatt sich auf das Entscheidende zu konzentrieren:
Jaaaa. Weniger Fakten. Mehr Polemik. Daten sind unwichtig, wenn pleindespoir die Wahrheit sagt.

Geht´s noch?

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
1.: Die Menschheit beeinflusst allein durch ihre Existenz und der damit verbundenen Nahrungsmittelproduktion das gesamte Ökosystem.
Jedes Lebewesen beeinflusst das Ökosystem. Es ist nur die Frage, wie viel.

Geatmet werden 3 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr (Stephan Brandner, AfD; so von anderen Menschen als richtig empfunden.). Also 100 ppm des antropogenen CO2-Ausstoßes. Bei einem Wirkungsgrad von ca. 20 % kommen wir auf 500 ppm. Das ist das biologisch notwendige Maß an CO2-Produktion. Also das, was wir durch unsere pure Existenz verbrauchen. In der CO2-Bilanz ist dies aber unerheblich, weil wir dieses CO2 aus natürlich ablaufenden Prozessen holen. Es ist also kurzzeitig vorher (bzw. im Gleichgewicht "gleichzeitig") aus der Atmosphäre geholt worden. (Außer beim Essen von Kohle, Erdöl etc.)
Weil wir aber - unter anderem zur Erzeugung von Nahrung - fossile Brennstoffe einsetzen, wird durch die Nahrungsmittelproduktion zusätzliches CO2 ausgestoßen. Ich habe mich oben bereits zu diesem Thema ausgelassen.

Behauptung 1 ist also nur unter der Voraussetzung relevant, wenn wir die Energieerzeugung nicht umstellen.


Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
2.: Es ist unerheblich, dass eine Minderheit von Autobesitzern aus einer Minderheit eines Industriestaates aus einer Minderheit von Staaten das "falsche" Auto benutzen.
Wenn dies das Ziel des Klimaschutzes wäre, dann hättest Du recht. Es ist auch nicht die Forderung, dass nur die Gutverdiener in Deutschland statt eines SUV mit 7 Liter Normverbrauch (den sie dann oftmals mit 10 Litern durch die Gegend heizen und andere Menschen damit gefährden; "Fahrspaß" als Grund für den Kauf) hier ein "Opfer" bringen müssen, sondern es ist ein grundsätzlicher Wandel gefordert, der viele, viele Schritte beinhaltet. Ein verdammt einfacher Schritt ist es aber mal auf diesen "Fahrspaß" zu verzichten. Und selbst da sträubst Du Dich ja schon. Wieso sollte man die schwierigen Schritte machen, wenn es noch nicht einmal bei den einfachen hinhaut?

Behauptung 2 ist der klassische Fall des "Es gibt viel zu tun, fangt schon mal an." Lass sich doch die anderen kümmern.

Zitat:
Zitat von pleindespoir;26852367633.
3.: Der Anstieg der Weltbevölkerung ist die Wurzel des Übels und muss dringendst in den Griff bekommen werden, bevor Seuchen und Kriege die Welt überziehen und der Menschheit somit ein rasches Ende bereitet.
Da Du offensichtlich den verlinkten Artikel nicht gelsen hast, haue ich Dir noch ein paar weitere Zahlen um den Kopf: Die mittlere Prognose der UNO zur Weltbevölkerung geht davon aus, dass wir auf dieser Erde ca. 11 Milliarden Menschen haben werden, ca. 2100 und mit nahezu keinem Wachstum mehr. Also noch einmal 40% mehr. Wir als Menschheit haben die forschungs- und produktionstechnischen Möglichkeiten den Ausstoß uns bekannter Schadstoffe deutlich zu reduzieren. Es ist nicht nötig, den Ausstoß von z.B. CO2 auf "0" zu senken (also über das, was gerade durch Pflanzen verbraucht wird). Wir können aber eine deutliche Reduktion bewirken, die die Auswirkungen auf die Umwelt auf ein erträgliches Maß reduziert.
Zusammen mit der Förderung von Bildung (auch über Entwicklnugshilfe) können wir so nicht nur zu einem besseren Verständnis von Familienplanung beitragen sondern auch ein Bewusstsein über umweltschädigende Verhaltensweisen prägen, damit gerade nicht jeder Mensch, der in den Bann der Industrialisierung und des Wohlstands fällt, erst einmal mit einem fetten Auto durch die Gegend fährt.

Behauptung 3 ist also nicht auf lange Sicht das grundsätzliche Problem, weil offensichtlich der dauerhafte Anstieg der Weltbevölkerung ins "unermessliche" nicht gegeben ist.

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
4.: Die "Folgen des Klimawandels" werden die Menschen nicht erleben - sie werden sich bereits vorher gegenseitig ausgerottet haben.
Dazu habe ich mich bereits geäußert.

Behauptung 4 ist inhaltslose Polemik.



Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Richtig - durch ihre pure Existenz ! Menschen essen nämlich - nicht nur Fleisch - und benötigen dazu primär pflanzliche Nahrungsmittel, die nicht durch zufälliges Aufsammeln aus der lieben Natur in den Mengen verfügbar sind, wie sie inzwischen benötigt werden.
Dazu siehe meine Beitrage #9 und #11, die Du nicht verstanden oder ignoriert hast.
Ich habe sie ignoriert. Wäre auch besser gewesen, Du hättest nicht darauf verwiesen. Nun habe ich darauf geantwortet. - bitteschön -

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
In der vorindustriellen Zeit wurde etwa die Hälfte der Ernte für die Fütterung der Nutztiere verwendet - nicht um luxuriöse Festmähler zu veranstalten, sondern um die Mobilität und die Ackerbearbeitung zu ermöglichen.
Dann kam die künstliche Düngung und die "Dieselrösser" aufs Land. Seit dem können Menschen die Hälfte essen, die früher die Nutztiere benötigt haben und zusätzlich wurde noch der Ertrag durch Pflanzenschutzmittel vervielfacht.
Der Viehbestand, der benötigt würde, um heutzutage alle Transport- und Feldbewirtschaftungsaufgaben komplett ohne Fossiltreibstoff zu bewältigen, wäre gar nicht mehr zu ernähren!
Auch die Esel, die "zukunftsorientiert und klimaneutral" vor die Taxis gespannt werden sollen, werden furzen!
Du hast übrigens vergessen, dass die Zahl der Verkehrstoten pro Kopf der Bevölkerung durch die Umstellung von Pferdefuhrwerken auf Kraftfahrzeuge drastisch gesunken ist.

Sag mal. Meinst Du im ernst, ich (oder jemand anderes als ein Spinner) würde die komplette Landwirtschaft auf Nutztierhaltung statt maschinelle Unterstützung umkrempeln wollen? Das funktioniert nur bei Öko-Oasen, die davon leben, dass die Welt draußen anders läuft, als sie ihre bauen wollen.

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Hoffentlich bist Du langsam bereit, zu verstehen, dass das Problem in einer Größenordnung liegt, das nicht mit oberflächlichen Aktionismus-Polituren in den Griff zu bekommen ist.
Ich war immer der festen Überzeugung, dass man mit oberflächlichem Aktionismus nichts erreichen kann. Hoffentlich bist Du bereit zu verstehen, dass Du hier polemisch und ohne ausreichende inhaltliche Grundlage argumentierst. Hoffentlich bist Du bereit zu verstehen, dass man viel tun muss. Hoffentlich bist Du bereit zu verstehen, dass man da mit den Veränderungen anfangen muss, wo es am einfachsten ist.

Es ist ein Wandel der nötig ist. Entweder funktioniert er oder es gibt haufenweise Tote. Wir wissen das seit fast 30 Jahren! Zuerst wird die Erkenntnis niederdiskutiert. Dann werden die Erkenntnisse so erdrückend, dass nur noch Wenige mit fadenscheinigen Argumenten daran glauben, dass es nicht so ist. Dann stellt man sich auf den Strandpunkt, dass "die anderen" mal anfangen müssen. Nur um (Fahr-)Spaß zu haben.

OK, nicht nur wegen Spaß. Auch wegen so liebgewonnenen Angenehmlichkeiten. Im Angesicht des Todes anderer Menschen. Das ist widerlich.

@Chemiewolf: Die UNO ist bezüglich der Weltbevölkerung anderer Ansicht. Und die Datenlage sieht jetzt nicht so aus, als hätten sie unrecht. (Das stimmt mich zuversichtlich, denn ich bin bis zu dieser Veröffentlichung auch davon ausgegangen, dass die Weltbevölkerung einigermaßen ungebremst wächst. Ich bin aber durchaus auch willens, mich durch Daten und Fakten umstimmen zu lassen). Trotz allem bin ich immer noch der Meinung (Bauchgefühl), dass eine Weltbevölkerung von 2 Milliarden Menschen nichts doofes wäre. Die Zahl ist aber wohl (hoffentlich) noch ferne Zukunftsmusik.
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Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim: Allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.

Erfahrung: Wenn es so einfach wäre, hätte es schon längst jemand gemacht
Cyrion ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 15.11.2019, 17:33   #32   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
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Beiträge: 6.590
AW: Klimawandel - warum ist er nicht menschengemacht?

Wo wir gerade beim Thema Subventionen sind:
Der Bund investiert ca. 20 mal so viel in die Entwicklung von KFZ, wie in den ÖPNV.


Der Anteil der in KFZ zurückgelegten Personenkilometer beträgt 2017 75%, in den öffentlichen Verkehrsmitteln sind es 19%, also ein Viertel.

Das Verhältnis der Subventionen verschiebt sich gegenwärtig zu Gunsten der KFZ.
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Erfahrung: Wenn es so einfach wäre, hätte es schon längst jemand gemacht
Cyrion ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2019, 23:45   #33   Druckbare Version zeigen
pleindespoir Männlich
Mitglied
Beiträge: 5.793
AW: Klimawandel - warum ist er nicht menschengemacht?

Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Das Verhältnis der Subventionen verschiebt sich gegenwärtig zu Gunsten der KFZ.
Na dann weißt Du ja, wo die von Dir so heftig propagierten Zusatzbesteuerungen hingeführt werden.
Übrigens :
Zitat:
Land- und Forstwirte können für das vergangene Wirtschaftsjahr wieder eine Agrardieselvergütung bekommen. Sie beträgt 21,48 Cent/Liter und muss bis zum 30. September 2019 beantragt werden.
Die Verfeuerung von fossiler Energie wird staatlich subventioniert - genau da, wo Einsparung am meisten bringen würde.
---
Ich habe mich übrigens von Deinen Argumenten übezeugen lassen:Ich werde keine Kunden mehr besuchen, um die umweltschädliche Fahrerei zu unterbinden. Wenn ich daheim bleibe und Sozialhilfe kassiere, kann ich mir auch nicht mehr soviel Waren leisten, mit denen ich das Klima schädigen könnte.
Anstatt mein Haus unnötig zu heizen, lasse ich es einfrieren und übernachte im Obdachlosenasyl.
Ich kann nur hoffen, dass ganz viele Menschen meinem Beispiel folgen werden und wir gemeinsam durch Verzicht die Welt doch noch retten!
__________________
Schach is voll langweilig:
Immer die gleiche Map und die Charakter kann man auch nicht modden.
pleindespoir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.11.2019, 07:23   #34   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 6.590
AW: Klimawandel - warum ist er nicht menschengemacht?

Ich finde es toll, wie gut Du das mit dem "behutsamen Wandel" verstanden hast.
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Erfahrung: Wenn es so einfach wäre, hätte es schon längst jemand gemacht
Cyrion ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2019, 15:15   #35   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
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Themenersteller
Beiträge: 6.590
AW: Klimawandel - warum ist er nicht menschengemacht?

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Ich habe mich übrigens von Deinen Argumenten übezeugen lassen:Ich werde keine Kunden mehr besuchen, um die umweltschädliche Fahrerei zu unterbinden.
Warum? Habe ich gesagt, dass Du nicht zum Kunden fahren sollst? Ich habe wohl eher gesagt, dass Du Dich hierbei so einrichten solltest, dass Du weniger die Umwelt verschmutzt. Da ich nicht weiß, was Du machst, kann ich Dir auch nicht sagen, wie Du sparen könntest. Kleineres Auto? Bahn statt Auto (eher bei langen Strecken sinnvoll, dann kann an die Vor- und Nachbereitung im Zug machen)? Elektroauto und Solarzellen auf dem Dach (mal mit dem Arbeitgeber über ein Finanzierungsmodell und Beteiligung seinerseits reden)? Langsamer fahren? Nicht bis 20 Mater vor der Ampel Gas geben?


Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Wenn ich daheim bleibe und Sozialhilfe kassiere, kann ich mir auch nicht mehr soviel Waren leisten, mit denen ich das Klima schädigen könnte.
Ich weiß ja nicht, was Du sonst und so einkaufst. Brauchst Du das alles wirklich? Wieviel Lebensmittel landen im Abfall? Wie viele Klamotten trägst Du wiklich, bis sie nicht mehr zu gebrauchen sind?

Wenn Du Dich im Job genau so intelligent verhältst, wie hier in der Diskussion, dann könnte das mit der Sozialhilfe ja auch noch mal Wirklichkeit werden.

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Anstatt mein Haus unnötig zu heizen, lasse ich es einfrieren und übernachte im Obdachlosenasyl.
Wie heizt Du? Wenn es zu warm ist, mal die Fenster aufreißen?
Werden nicht oder nur kurz benötigte Räume etwas kühler gehalten, als die Räume, inh denen man isch aufhält?
Schließen die Fenster dicht genug? Ist Dämmung sinnvoll (nicht nur für den Auftragnehmer)?

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Ich kann nur hoffen, dass ganz viele Menschen meinem Beispiel folgen werden und wir gemeinsam durch Verzicht die Welt doch noch retten!
So, wie Du Dir das vorstellst, wird die Welt nicht gerettet. Weder mit dem, was Du machen willst, noch mit dem, was Du meinst, was andere machen wollen.

Wenn es Dir aber gelingt zwischen "ganz" und "gar nicht" ein Mittelmaß zu finden, dann kann man etwas erreichen. Natürlich nur zusammen. Dazu gehören alle und nicht zuletzt Du, weil Du sicherlich durch Deine Lebensweise die (Um)Welt mehr schädigst, als der Durchschnitt der Weltbevölkerung.

Aber vielleicht willst Du gar nicht ein sinnvolles Maß finden und lieber gedankenlos prassen. Dann schimpfe aber nicht auf andere, die das asozial bezeichnen.
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Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim: Allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.

Erfahrung: Wenn es so einfach wäre, hätte es schon längst jemand gemacht
Cyrion ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2019, 16:21   #36   Druckbare Version zeigen
HNIW Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.728
AW: Klimawandel - warum ist er nicht menschengemacht?

Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Ich weiß ja nicht, was Du sonst und so einkaufst. Brauchst Du das alles wirklich? Wieviel Lebensmittel landen im Abfall? Wie viele Klamotten trägst Du wiklich, bis sie nicht mehr zu gebrauchen sind?
Du kaufst wohl nur das nötigste? Trägt Deine Familie alle Klamotten bis sie völlig Schrott sind? Was machst Du denn mit deinem überschüssigem Geld? Spenden?
Das man keine Lebensmittel wegschmeißt, versteht sich wohl von selbst. Die armen Tiere, die da unter verwerflichen Bedingungen gehalten und geschlachtet wurden und dann im Müll landen (Dagegen sollten die Grünen mal vorgehen und statt dessen aufhören, Autofahrer, die etwas Spaß haben wollen, zu terrorisieren!). Aber das Elend der Tiere interessiert wohl kaum?

Es ist nun mal so, dass sich jeder das kauft, was ihn zufrieden stellt. Und manch einer hat halt an einem richtig dicken Power-Auto Spaß. Fahr doch mal eine 6,3 Liter Karre mit 500-600 PS. Wenn's Dir keinen Spaß macht, ist es doch OK. Anderen macht es Spaß. Und warum sollte man sich diesen Spaß nicht gönnen? Andere fliegen dafür vielleicht wie die Irren um die Welt, um möglichst viel zu sehen....
Womit soll man denn Personen motivieren, beruflich überdurchschnittlich viel zu leisten, sich Stress auszusetzen etc? Mit einem Leben, in dem man sich nur das Nötigste kauft?
Wir leben nun mal in einer Leistungsgesellschaft. Unsere Gesellschaft beruht zu großen Teilen nur darauf, dass es für Leistung entsprechende Belohnung (in Form von Materiellem) gibt .
Willst Du die gesamte Gesellschaft diesbezüglich "umerziehen"? Das wird niemals gelingen. In Deutschland nicht und auch nicht im Rest der Welt.
Und nicht zu vergessen: viele kommen doch nur aus materiellen Gründen in die westliche Welt. Träumen von Luxus ....Der Mensch wird (von Ausnahmen abgesehen) nie von Bescheidenheit träumen. Würde die Menschheit von Bescheidenheit träumen, hätte sie es wissenschaftlich-technisch und vermutlich auch gesellschaftlich nie dahin gebracht, wo die (diesbezüglich) führenden Länder heute sind ....
__________________
"Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen."
Kurt Tucholsky

"Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß."
Werner Heisenberg
HNIW ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2019, 17:08   #37   Druckbare Version zeigen
chemiewolf Männlich
Mitglied
Beiträge: 23.269
AW: Klimawandel - warum ist er nicht menschengemacht?

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Und manch einer hat halt an einem richtig dicken Power-Auto Spaß. Fahr doch mal eine 6,3 Liter Karre mit 500-600 PS.
es ist ja nichts dagegen zu sagen, wenn das einer will. Man sollte aber solche Autos entsprechend besteuern um den CO2-Fingerprint, den sie hinterlassen entsprechend zu kompensieren.

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Womit soll man denn Personen motivieren, beruflich überdurchschnittlich viel zu leisten, sich Stress auszusetzen etc? Mit einem Leben, in dem man sich nur das Nötigste kauft?
Die Frage ist in unserer Leistungsgesellschaft berechtigt. Nur langfristiges Umdenken, wie es langsam aber stet in der Gesellschaft heranwächst, wird daran was ändern. Natürlich sind das alles nur Tropfen auf den heißen Stein. Irgendwie ist es aber auch natürlich, dass man nicht so weitermachen will wie bisher. Da man dazu u.U. auf liebgewohnte Annehmlichkeiten verzichten soll, macht die Sache natürlich schwierig.
__________________
The State Senate of Illinois yesterday abandoned its Committee on Efficiency and Economy for reasons of 'efficiency and economy'.
De Moines Tribune, 6 February 1955
chemiewolf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2019, 17:18   #38   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 6.590
AW: Klimawandel - warum ist er nicht menschengemacht?

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Du kaufst wohl nur das nötigste?
Ich bemühe mich.

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Trägt Deine Familie alle Klamotten bis sie völlig Schrott sind? Was machst Du denn mit deinem überschüssigem Geld? Spenden?
Um ehrlich zu sein: zur Zeit habe ich kein überschüssiges Geld. Wenn ich welches hätte, würde ich es investieren und nicht verprassen. Ich habe für mehrere Milliarden sinnvolle Ideen, in die man Geld investieren kann. Große und kleinere Beträge.

Und natürlich werden KLlamotten getragen, bis sie verschlissen aussehen. Oder weitergegeben. Und wenn sie verschlissen sind, werden sie möglichst noch anderweitig genutzt.


Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Das man keine Lebensmittel wegschmeißt, versteht sich wohl von selbst.
Deswegen landet ein hoher Anteil im Müll. Ich sehe es jeden Tag. Ich weiß nicht, ob und wie viel Du oder die anderen im Forum hier wegschmeißen. Es ist aber sinnvoll, sein Handeln diesbezüglich zu hinterfragen. Und natürlich bezüglich andere Verhaltensweisen.

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Die armen Tiere, die da unter verwerflichen Bedingungen gehalten und geschlachtet wurden und dann im Müll landen (Dagegen sollten die Grünen mal vorgehen und statt dessen aufhören, Autofahrer, die etwas Spaß haben wollen, zu terrorisieren!). Aber das Elend der Tiere interessiert wohl kaum?
Doch. Habe ich das etwa gesagt?

Soweit ich weiß, kümmern sich die Grünen sowohl gegen die tierunwürdige Haltung als auch gegen die Verschwendung von Kraftstoff. Kannst Du nicht besser argumentieren?

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Es ist nun mal so, dass sich jeder das kauft, was ihn zufrieden stellt. Und manch einer hat halt an einem richtig dicken Power-Auto Spaß. Fahr doch mal eine 6,3 Liter Karre mit 500-600 PS. Wenn's Dir keinen Spaß macht, ist es doch OK.
Jeps. Es macht Spaß. Ich sehe trotzdem nicht ein, dass ich mit so einer Drecksschleuder dazu beitrage, anderen Menschen das Leben zu zerstören.

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Anderen macht es Spaß. Und warum sollte man sich diesen Spaß nicht gönnen?
Weil es die Erde auf der wir leben so aus dem Gleichgewicht bringt, dass massiv Menschen sterben werden.

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Andere fliegen dafür vielleicht wie die Irren um die Welt, um möglichst viel zu sehen....
Ich habe jetzt nicht behauptet, dass ich das gut fände. Wohl eher im Gegenteil.

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Womit soll man denn Personen motivieren, beruflich überdurchschnittlich viel zu leisten, sich Stress auszusetzen etc? Mit einem Leben, in dem man sich nur das Nötigste kauft?
Man kann auch etwas leisten weil man (fachlich) gut sein will. Weil es absolut geil ist, etwas auf die Beine zu stellen, an dem andere scheitern. Im Gegensatz zu immer mehr Geld motiviert das langfristig.

Jetzt formuliere ich es einmal bösartig: Wenn man natürlich nicht in der Lage ist, etwas zu leisten ...

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Wir leben nun mal in einer Leistungsgesellschaft. Unsere Gesellschaft beruht zu großen Teilen nur darauf, dass es für Leistung entsprechende Belohnung (in Form von Materiellem) gibt .

Leider nein. Es gibt leider viele absolute Nulpen, die nicht wissen, was sie mit ihrem Geld machen sollen und andere, die leisten wirklich etwas, und kommen kaum über die Runden. Wir verabschieden uns immer mehr von der Leistungsgesellschaft und kommen immer mehr in die Ausbeutungsgesellschaft.

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Willst Du die gesamte Gesellschaft diesbezüglich "umerziehen"? Das wird niemals gelingen.
Nein, ich will eine Gesellschaft, in der jeder das Nötige zum Leben hat und Leistung mehr als Gunst zählt.

Ich habe nichts dagegen, dass ein Firmenvorstand am Tag eine Milliarde € verdient. Wenn die Pustzfrau, die sein Büro sauber macht, aber nur 6,30€ pro Stunde kriegt, ist das Ausbeutung. (Übrigens auch dann, wenn er nur 150 000 € pro Jahr kriegt).

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
In Deutschland nicht und auch nicht im Rest der Welt.
Und nicht zu vergessen: viele kommen doch nur aus materiellen Gründen in die westliche Welt. Träumen von Luxus ....
Zum Beispiel dem Luxus, nicht von einer Bombe getroffen zu werden. Oder nicht gefoltert zu werden.

Es gibt viele untereschiedliche Gründe, warum die Menschen ihre Heimat verlassen. Es wäre gut, diese nicht alle über einen Kamm zu scheren und die Beurteilung den dafür zuständigen Leuten zu überlassen. Die machen schon genug falsch. Bild & co. sind hier mit Abstand die falschen Ratgeber.

Zitat:
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Der Mensch wird (von Ausnahmen abgesehen) nie von Bescheidenheit träumen.
Aber wohl weiterhin von Verstand, wa?

Zitat:
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Würde die Menschheit von Bescheidenheit träumen, hätte sie es wissenschaftlich-technisch und vermutlich auch gesellschaftlich nie dahin gebracht, wo die (diesbezüglich) führenden Länder heute sind ....
Es geht nicht um Bescheidenheit. Es geht darum, seine Feiheit so zu leben, dass sie für andere nicht zum Tod oder zur Sklaverei wird. An dem System arbeiten viele mit und viele können etwas dagegen tun. Genau so, wie Dein Verhalten ein kleiner Baustein in der Verschnmutzung und Sklaverei der Welt ist, kann auch Dein Verhalten ein kleiner Baustein zum Erschaffen einer lebenswerten Welt werden.

Solange sich aber viele weigern den ersten Schritt zu gehen, weil sie meinen dass andere erst mal 100 Schritte gehen müssen, wird es schwer.
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Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim: Allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.

Erfahrung: Wenn es so einfach wäre, hätte es schon längst jemand gemacht
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Alt 19.11.2019, 18:37   #39   Druckbare Version zeigen
HNIW Männlich
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AW: Klimawandel - warum ist er nicht menschengemacht?

Zitat:
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Jeps. Es macht Spaß. Ich sehe trotzdem nicht ein, dass ich mit so einer Drecksschleuder dazu beitrage, anderen Menschen das Leben zu zerstören.
Wieso zerstöre ich mit einem dicken Auto das Leben von anderen? Und selbst wenn, dann ("nur") zu einem höheren Anteil als diejenigen, die ein kleines Auto fahren oder den Bus nehmen, obwohl sie auch laufen könnten....und dann müsste aber noch geklärt werden, wer wie oft aus welchen Gründen fährt ....
Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Man kann auch etwas leisten weil man (fachlich) gut sein will. Weil es absolut geil ist, etwas auf die Beine zu stellen, an dem andere scheitern. Im Gegensatz zu immer mehr Geld motiviert das langfristig.
Dann mach mal. Na sicher ist das auch ein Grund. Aber nur einer. Optimal ist natürlich beides: Fachlich besser als andere und dazu auch finanziell erfolgreicher. Wie demotivierend muss es sein, fachlich besser als andere zu sein, sich die Beine auszureißen und finanziell oberhalb von Hartz 4 rumzukrepeln, während der Rechtsanwalt, der Arzt oder der selbständige Fliesenleger dicke Karren fahren und schicke Häuser haben...
Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Jetzt formuliere ich es einmal bösartig: Wenn man natürlich nicht in der Lage ist, etwas zu leisten ...
Was verstehst Du unter "etwas leisten"? So etwas wie Nicolaou oder Corey etc. machen.. oder den stressigen und zeitraubenden Job, den ein AT'ler in der Industrie oft macht?
Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Es gibt leider viele absolute Nulpen, die nicht wissen, was sie mit ihrem Geld machen sollen und andere, die leisten wirklich etwas, und kommen kaum über die Runden.
Ja, die gibt es: Rapper, Popstars, Lottogewinner, Sportler, die für ihr Hobby mit Millionen überschüttet werden. Und dann gibt es da noch weitaus problematischer "Spezialitäten" ....
Zitat:
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Zum Beispiel dem Luxus, nicht von einer Bombe getroffen zu werden. Oder nicht gefoltert zu werden.
Das ist in meinen Augen kein Luxus und davon war überhaupt nicht die Rede.
Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Es gibt viele unterschiedliche Gründe, warum die Menschen ihre Heimat verlassen. Es wäre gut, diese nicht alle über einen Kamm zu scheren und die Beurteilung den dafür zuständigen Leuten zu überlassen. Die machen schon genug falsch. Bild & co. sind hier mit Abstand die falschen Ratgeber.
Was hat das mit der Bild-Zeitung zu tun? Wo hat jemand alle über einen Kamm geschoren, außer vielleicht Du? Deine Aussage klingt wie eine typische Phrase linksgrüner Gutmenschen...
Na sicher kommen einige, weil sie vor Krieg und Folter fliehen. Leider aber auch viel zu viele aus Ländern, wo es gar keinen Grund zum Asyl gibt, offenbar sogar aus den Urlaubsländern der Deutschen ... Oder ist das falsch? Du kennst hier genaue Zahlen, wer wirklich asylberechtigt ist und wer nicht und wer hier Probleme bereitet? Lass hören!
Zitat:
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ber wohl weiterhin von Verstand, wa?
Der Mensch träumt sicher weniger von Verstand, sondern in erster Linie von "Zufriedenheit". Wie diese aussieht, ist individuell verschieden...
Oder träumst Du von Verstand?
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"Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen."
Kurt Tucholsky

"Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß."
Werner Heisenberg
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Alt 20.11.2019, 08:59   #40   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
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AW: Klimawandel - warum ist er nicht menschengemacht?

Zitat:
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Wieso zerstöre ich mit einem dicken Auto das Leben von anderen?
Das ist eine längere Kausalkette, die auch in der Öffentlichkeit schon diskutiert wurde. Verkürzt/vereinfacht: Wir produzieren mehr CO2 als die Natur kompensieren kann. (Es ist aber nur ein Teil des Ausstoßes, den die Natur nicht kompensieren kann.) Dieses CO2 sorgt dafür, dass die globale Temperatur (Temperaturmittel zeitlich über einen Gewissen Zeitraum einiger Jahre, global gemittelt) ansteigt. Wir müssen davon ausgehen, dass dieser Anstieg zu einigen Veränderungen auf der Welt führen wird. Es gibt häufiger Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Stürme (= Tote, vermehrt da, wo man finanziell kaum Möglichkeiten für einen Schutz hat). Außerdem steigt der Meeresspielgel an, was schon dazu führt, dass der Lebensraum einiger (und das ist auch wieder finanzabhängig) verschwindet. Beides trägt zu Migration und knapperen Ressourcen bei und wird zwangsläufig in Konflikte münden, die auch Menschenleben kosten werden.

Je mehr CO2 ausgestoßen wird, desto schneller und vor allem ab einem gewissen Punkt wohl auch schwerer umkehrbarer wird dieser Prozess. Je höher also Dein CO2-Ausstoß, desto mehr trägst Du zu diesem zerstörerischen Prozess bei.

Deine Schwierigkeit beim Verständnis des Problems ist - nach vielem was ich in den Diskussionen hier im Forum mitgekriegt habe - die Quantifizierung eines Sachverhalts. Es geht nicht darum, kein CO2 auszustoßen (Absolut), sondern die Menge (Quantum) desselben zu reduzieren.

Viele unserer Tätigkeiten und Bedürfnisse produzieren CO2. Es geht mir darum, diese auf ihre Sinnhaftigkeit zu hinterfragen. Ist es wirklich sinnvoll mit 2,5 Tonnen SUV (um ein Beispiel zu nennen) anstatt mit 2,0 Tonnen Kombi durch die Gegend zu fahren und 120% des CO2 auszustoßen? Ist es wirklich nötig, das Haus zu heizen? Bei ersterem würde ich sagen - und das tun viele: nein. Bei zweiterem würde ich sagen: ja.

Als Beispiel sei Dir eine real existierende Familie dargelegt: Aus etwas komplexeren Gründen wohnt die Mutter mit den zwei Kindern in Deutschland und der Vater in Wastafrika. Ich habe überhaput kein Problem damit, dass die 3-5 Mal im Jahr fliegen, um sich gegenseitig zu sehen. Ich finde es unangemessen, wenn die Mutter dann mit den Kindern auch noch 3 mal im Jahr mit dem Flugzeug alleine in den Urlaub fliegt, auch wenn hier deutlich weniger Kilometer abgespult werden, als bei den Familienbesuchen.


Zitat:
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Und selbst wenn, dann ("nur") zu einem höheren Anteil als diejenigen, die ein kleines Auto fahren oder den Bus nehmen, obwohl sie auch laufen könnten....und dann müsste aber noch geklärt werden, wer wie oft aus welchen Gründen fährt ....
Exakt. Die Quantifizierung und der Nutzen. Das kann gesetzlich nicht festgelegt werden. Deswegen ist jeder Mensch dieser Welt dazu aufgerufen in seinem persönlichen Verhalten sich zu hinterfragen. Und dazu gehört als Basis der Überlegung der Nutzen pro Menge CO2. (Und natürlich andere Dinge, bevor hier darauf vewiesen wird, dass das Problem deutlich komplexer ist. Aber wenn man sich nicht weigern würde, dieses Überlegung grundsätzlich mal bei CO2 anzustellen, dann wäre schon sehr viel erreicht.)

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Dann mach mal. Na sicher ist das auch ein Grund. Aber nur einer. Optimal ist natürlich beides: Fachlich besser als andere und dazu auch finanziell erfolgreicher.
Jau. Ich mache. Und in meinem Arbeitsumfeld meiner Firma und meiner Ex-Firma (13 Jahre als) kann ich Dir ganz klar sagen, dass meine Ex-Firma deutlich mehr Geld pro Jahr verheizt (öffentliche Gelder, Banken, private Investoren) als meine aktuelle Firma erwirtschaftet (9 Jahre alt). Trotzdem sind die Chefs in der Ex-Firma deutlich besser bezahlt, als mein jetziger Chef.

Es geht in der Welt der Investoren, Großindustrie und Banken oft (nicht immer!) darum, wer am besten netzwerkt und schreit und nicht, wer seinen Job beherrscht.

Zitat:
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Wie demotivierend muss es sein, fachlich besser als andere zu sein, sich die Beine auszureißen und finanziell oberhalb von Hartz 4 rumzukrepeln, während der Rechtsanwalt, der Arzt oder der selbständige Fliesenleger dicke Karren fahren und schicke Häuser haben...
Es ist nicht nur demotivierend sondern auch ungerecht.

Zitat:
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Was verstehst Du unter "etwas leisten"? So etwas wie Nicolaou oder Corey etc. machen.. oder den stressigen und zeitraubenden Job, den ein AT'ler in der Industrie oft macht?
Etwas Nötiges/Brauchbares tun, was andere nicht tun können/wollen.

Zu Nicollaou noch ein Wort: Ich habe von ihm etwas gehalten, bis ich einen Vortrag von ihm gehört habe. Es war grauenhaft. Selbstdarstellerisch, uninformativ. Und wenn man dann sieht, welche Massen an Leuten er für seinen Job einspannt, stellt sich die Frage, wie viele der Ideen wirklich von ihm sind, oder ob er einfach nur gut zuhören und verstehen kann, wenn ein anderer etwas sagt. (Was ja schon mal ein positiver Ansatz ist.) Fazit: So toll, wie er nach außen glänzt, muss er gar nicht sein.


Zitat:
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Ja, die gibt es: Rapper, Popstars, Lottogewinner, Sportler, die für ihr Hobby mit Millionen überschüttet werden. Und dann gibt es da noch weitaus problematischer "Spezialitäten" ....
Es gibt auch andere, die für ihr Hobby Millionen verdienen. Es gibt sogar Leute, die verdienen für die Befriedigung ihres Egos Milliarden.

Es gibt bei Stars aber einen gewaltigen Unterschied zu einem Firmenboss, der seine Vertragspartner direkt oder indirekt ausnutzt: die Stars leben von Geld, was sie indirekt oder dirket über einigermaßen freiwillige Geldzahlungen erhalten. Ich muss nicht ins Stadion gehen. Ich muss mir kein Fussballspiel im Fernsehen anschauen. Wenn ich dafür Geld ausgeben will, dann ist das meine Entscheidung.

Um beim Beispiel mit der Putzfrau und dem Firmenboss zu bleiben: Die Frau muss einem Job nachgehen, auch wenn sie nicht zu hochqualifizierten Jobs in der Lage ist. Also sollte man ihr wenigstens so viel davon geben, dass sie damit über die Runden kommt. Das Gled ist ja da.

Um beim Beispiel mit der der Ex-Firma zu bleiben: Man muss nicht versuchen, mit einem aussichtslosen Gerichtsprozess den frisch gegründeten Konkurrenten aus dem Weg zu räumen, nur weil man Investoren im Rücken hat, die das unterstützen können. Man kann auch einfach versuchen bessere Produkte zu machen. DAS ist Leistung.

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Das ist in meinen Augen kein Luxus und davon war überhaupt nicht die Rede.
Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
viele kommen doch nur aus materiellen Gründen in die westliche Welt. Träumen von Luxus ....
Naja. Ich habe im Forum schon oftmals von Dir gelesen, dass doch ganz viele Menschen nur wegen des Luxus zu uns kommen oder kommen wollen. Aber so gar nicht, dass es Menschen gibt, die aufgrund von Existenzverlusten, Krieg und Verfolgung ihre Heimat verlassen und dann auch zum Teil zu uns kommen wollen. Das deckt sich inhaltlich doch sehr stark mit der Bild-Zeitung und den Publikationen einiger Parteien, die - sagen wir mal - dem Grundgesetz nicht so nahe stehen, wie es sinnvoll wäre.

Hierzu sei Dir gesagt, dass auch hier eine Differenzierung nötig ist. Auch wenn sie das Gehirn belastet und einige Feststellungen zu treffen sind, die unangenehm sind.

Die Gruppe der Menschen, die zu uns kommt ist sehr heterogen. Es ist also wenig aussagekräftig im Bezug zu diesen Menschen immer nur das Gleiche zu sagen, auch wenn man dann irgend wann einmal sagt, es bezöge sich nur auf einen Teil diser Menschen. Hier möchte ich zu diesem Thema Schluss machen, weil es einfach nicht in diesen Thread gehört. Dafür ist es zu lang.


Zitat:
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Was hat das mit der Bild-Zeitung zu tun? Wo hat jemand alle über einen Kamm geschoren, außer vielleicht Du? Deine Aussage klingt wie eine typische Phrase linksgrüner Gutmenschen...
Deine Aussage deckt sich weitgehend mit den Aussagen der Bildzeitung und den Aussagen der AFD. Vielleicht solltest Du Dir Gedanken darüber machen, wenn Du über Menschen schimpfst, die versuchen aus dieser Welt für alle Menschen einen lebenswerten Ort zu machen. Wenn Du über Gutmenschen schimpft, willst Du dann ein Bösemensch sein? Mewnschen, de Böses wollen gehören in das Gefängnis, bevor sie das Böse, was sie planen anrichten.

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Na sicher kommen einige, weil sie vor Krieg und Folter fliehen. Leider aber auch viel zu viele aus Ländern, wo es gar keinen Grund zum Asyl gibt, offenbar sogar aus den Urlaubsländern der Deutschen ... Oder ist das falsch? Du kennst hier genaue Zahlen, wer wirklich asylberechtigt ist und wer nicht und wer hier Probleme bereitet? Lass hören!
Lies Dir doch mal die Polizeiberichte und Statistiken dazu durch. Auch mal das, was die Bildzeitung und in der Folge die AFD aus diesen Berichten dann stricken. Das ist sehr erhellend. Vor allem, wenn einem mal gezeigt wird, wie die Bedeutung der veröffentlichten Zahlen ist und was die Bild daraus macht. Es wird praktisch jede Statistik zu ungunsten von Flüchtlingen und sozial Schwachen verfälscht oder fehlinterprtiert. Oft auch absichtlich. Man bezeichnet das als Hetze. Und Du läuft zumindest argumentativ hinterher.

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Der Mensch träumt sicher weniger von Verstand, sondern in erster Linie von "Zufriedenheit". Wie diese aussieht, ist individuell verschieden...
Oder träumst Du von Verstand?
Jeps. Ich träume von mehr Verstand bei der Menschheit.

Übrigens auch von mehr Zufriedenheit. Das geht aber bei vielen auch mit dem Verstand einher.
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Erfahrung: Wenn es so einfach wäre, hätte es schon längst jemand gemacht
Cyrion ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2019, 13:24   #41   Druckbare Version zeigen
pleindespoir Männlich
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Beiträge: 5.793
AW: Klimawandel - warum ist er nicht menschengemacht?

Parallelen zur EU-Politik sind unverkennbar:

https://www.spektrum.de/news/parasiten-treiben-demente-opfer-ins-nasse-grab/1687072?utm_medium=newsletter&utm_source=sdw-nl&utm_campaign=sdw-nl-daily&utm_content=heute

Der Mechanismus scheint wohl auch mit den Gehirnen der Deutschen zu funktionieren.
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Schach is voll langweilig:
Immer die gleiche Map und die Charakter kann man auch nicht modden.
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Alt 21.11.2019, 13:37   #42   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
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Themenersteller
Beiträge: 6.590
AW: Klimawandel - warum ist er nicht menschengemacht?

Ganz offensichtlich.

Schauen wir mal in die Geschichte: zwei mal nationalistische Gedanken ausgelebt. Zwei mal weniger Deutschland rausgekommen. Das muss doch auch noch ein drittes mal funktionieren.
__________________
Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim: Allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.

Erfahrung: Wenn es so einfach wäre, hätte es schon längst jemand gemacht
Cyrion ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2019, 18:38   #43   Druckbare Version zeigen
HNIW Männlich
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Beiträge: 3.728
AW: Klimawandel - warum ist er nicht menschengemacht?

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Geändert von HNIW (21.11.2019 um 18:45 Uhr)
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Alt 21.11.2019, 18:44   #44   Druckbare Version zeigen
HNIW Männlich
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Beiträge: 3.728
AW: Klimawandel - warum ist er nicht menschengemacht?

Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Naja. Ich habe im Forum schon oftmals von Dir gelesen, dass doch ganz viele Menschen nur wegen des Luxus zu uns kommen oder kommen wollen. Aber so gar nicht, dass es Menschen gibt, die aufgrund von Existenzverlusten, Krieg und Verfolgung ihre Heimat verlassen und dann auch zum Teil zu uns kommen wollen.
Was schrieb ich weiter oben....
Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Na sicher kommen einige, weil sie vor Krieg und Folter fliehen.

Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Das deckt sich inhaltlich doch sehr stark mit der Bild-Zeitung und den Publikationen einiger Parteien, die - sagen wir mal - dem Grundgesetz nicht so nahe stehen, wie es sinnvoll wäre.
Ohne die Bild-Zeitung verteidigen zu wollen: Die schrieben und schreiben alles Mögliche und fuhren auch die Linie der "Willkommenskultur" "refugees welcome" eine Zeitlang mit ...und das die nationalistisch sind und hetzen, ist mir nicht bekannt. Und letztendlich ist es mir auch egal, was die BILD schreibt ... Zeitungen geht es in erster Linie immer um Auflage. Also schreiben sie das, was Mehrheiten in der Bevölkerung hören wollen ....
Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Hierzu sei Dir gesagt, dass auch hier eine Differenzierung nötig ist. Auch wenn sie das Gehirn belastet und einige Feststellungen zu treffen sind, die unangenehm sind.
Ich differenziere sehr wohl und sicher weitaus mehr, als zahlreiche Figuren von den Linken oder den Grünen. Differenzierst Du aber immer ausreichend genug?
Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Lies Dir doch mal die Polizeiberichte und Statistiken dazu durch.
Hast Du die gelesen? Lies Dir durch, was Rainer Wendt dazu schreibt.
Was Du aber auch alles liest und auf Herz und Nieren prüfst. Beneidenswert. So viel Zeit möchte ich auch haben. Alleine die Klimageschichte ist etwas, bei der man monatelang mit Literaturstudium und -auswertung beschäftigt sein sollte ....wenn man es 8h täglich betreibt
Du wirfst mir Einseitigkeit vor? Ist das bei Dir anders? Du schreibst, das die AfD (oder die Nationalisten) Fakten verdrehen? Das ist hier und da ganz sicher richtig. Genauso, wie auch die Linken und Grünen, bzw. deren Anhänger Fakten verdrehen. Bei beiden Seiten geht es nicht um Vernunft, sondern hauptsächlich um Ideologie, getrieben von Gefühlen. Genau wie bei der Klimageschichte auch, das Thema ist so Ideologie- und gefühlsbelastet, das einem das Kotzen kommt. Klimaschutz ist wichtig. Das streite ich nicht ab. Aber mit Vernunft. Und der stehen in heutiger Zeit Ideologie und Gefühle massiv im Weg. Ideologisch Gleichgeschaltete anpeitschen ist das Ziel von Linken, Grünen, sogenannten "Aktivisten" (oftmals Chaoten, Asoziale etc.) etc. ....
Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Schauen wir mal in die Geschichte: zwei mal nationalistische Gedanken ausgelebt. Zwei mal weniger Deutschland rausgekommen. Das muss doch auch noch ein drittes mal funktionieren.
Was soll das denn heißen? Zweimal lag Deutschland in Schutt und Asche. Und dennoch gehörte es wenige Jahre später immer wieder wissenschaftlich-technisch-gesellschaftlich zu den exquisitesten Staaten dieser Welt. Zusammen mit wenigen anderen Staaten gehörte Deutschland der 60er-90er Jahren wohl zum Besten, was diese Welt zu bieten hatte. Hätte Deutschland nicht diese Image, hätten wir diverse "Probleme" nicht .... dann wäre keiner so heiß darauf, hierher zu kommen.
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Alt 21.11.2019, 19:49   #45   Druckbare Version zeigen
HNIW Männlich
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Beiträge: 3.728
AW: Klimawandel - warum ist er nicht menschengemacht?

https://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-kriminalstatistik-spiegelt-reale-lage-nicht-wider/
Man kann alles irgendwie passend machen, bis es ins Konzept passt....
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