Physikalische Chemie
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Physikalische Chemie Ob Elektrochemie oder Quantenmechanik, das Feld der physikalischen Chemie ist weit! Hier könnt ihr Fragen von A wie Arrhenius-Gleichung bis Z wie Zeta-Potential stellen.

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Alt 16.04.2014, 17:33   #1   Druckbare Version zeigen
Stoffer Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
Elekrolyt Ätzen von Edelstahl

Hallo zusammen!

Ich hätte da mal eine Frage zum Elektrolytischen Ätzen von Edelstahl. Für die Elektrolyt Lösung habe ich Essig mit NaCl versetzt. Als Stromquelle dient ein 9 Volt Block. Die eine Elektrode führt zu dem Edelstahlstück die andere habe ich an ein Wattestäbchen befestigt. Durch eintauchen des Wattestäbchens in den Elektrolyten und auftragen auf das Edelstahlstück konnte ich dieses ätzen. Allerdings färbte sich dabei der Elektrolyt auf meinem Edelstahl grünlich und es roch sehr verdächtig nach Chlorwasserstoff. Meine Frage: Chlorwasserstoff in kleinen Mengen geht ja noch... Aber was ist diese grüne Flüssigkeit und ist sie bedenklich? Sollte ich das in Zukunft lieber lassen oder denkt ihr, dass es eher unbedenklich ist? Ach ja, auf dem Edelstahl steht stainless 18-8. Vielen Dank für euere Antworten!
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Alt 16.04.2014, 17:42   #2   Druckbare Version zeigen
Ryan21 Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.099
AW: Elekrolyt Ätzen von Edelstahl

Hallo,

das die Grünfärbung deutet u.a. auf Chrom-III-Verbindungen hin. Dein Edelstahl hat laut Kennung einen relativ hohen Chromgehalt (18%). Zudem kann ein Teil des Chlorids zu Chlor odidieren, was auch eien grünliche Färbung hervor ruft. Du solltest statt Kchsalz Natriumsulfat o.ä. intertes nutzen.

LG Ryan
Ryan21 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 17.04.2014, 13:33   #3   Druckbare Version zeigen
GeorgL Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.904
AW: Elekrolyt Ätzen von Edelstahl

Chlorid (wie Bromid, Jodid, Cyanid und Rhodanid) sind in Kombination mit anodischer Oxidation ziemlich brutale Bedingungen, die beim längeren Ätzen auch zu Lochkorrosion führen und daneben die entsprechenden Halogene, Dicyan bzw. sonstige unbekömmliche Substanzen entwickeln. Für metallographische Zwecke (Sichbarmachen des Korngrenzenverlaufs unter dem Mikroskop) wird mit Oxalat als Elektrolyt geätzt.
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